Drei

Drei


Die dritte Dimension…

 

Drei_02kl.jpg 3.1

Geometrische Entsprechung: Die Linie als Reihe

Die Reihe ist Teil der Raumstruktur d.

 

 

Jede natürliche Zahl lässt sich durch die Hinzufügung einer Eins in die jeweils nächste verwandeln.

Es entsteht eine Reihe. Dieses ist bei der Drei zuerst der Fall.

Sie ist, so gesehen, die Urreihe.

Es entsteht ein Takt. Dieser manifestiert sich zum Beispiel im Herzschlag der höheren Lebewesen.

(Die Eins ist in diesem Zusammenhang einerseits Verwandler aller Zahlen, aber auch die konstante Verbindung unter ihnen. Sie ist der Taktgeber der Welt.)

 

Die Drei begegnet uns in allem Prozesshaften.

Es beginnt, dauert an und hört auf.

Es wird geboren, lebt und stirbt.

Wahrnehmen, denken und erkennen.

Den Rahmen hierfür bildet die Zeit mit ihrer Dreigliederung:

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

In West-Europa sind wir es gewohnt linear zu denken,

so als wäre die Reihung die einzig mögliche Raumstruktur der Dreiheit.

Was aber, wenn wir obige prozesshaften Inhalte mit der dreieckigen Raumstruktur verbinden?

 

 Drei_01kl.jpg 3.2

Geometrische Entsprechung: Das regelmäßige Dreieck (das Trigon)

Das Dreieck ist Teil der Raumstruktur d.

 

Wenn wir also versuchsweise die Begriffe: Geburt, Leben und Tod auf die drei Kugeln verteilen, dann steht weiter Leben mit Geburt und Tod in Verbindung. Aber es entsteht eine neue Kontaktfläche, eine Beziehung nämlich zwischen Tod und Geburt oder Zukunft und Vergangenheit bei den Begriffen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Betrachtungsweise eröffnet uns einen anderen Blickwinkel:

Vergangenheit wirkt plötzlich auf Zukünftiges ein

und Tod steht mit Geburt in direkter Verbindung.

 

Dieses Zeitkonzept ist im asiatischen Kulturraum das Vorherrschende.

Es findet seine Ausprägung in der Karmalehre und dem Glauben an die Wiedergeburt.

 

6_Mandala_Ajna_Chakra.jpg  3.2.a Ajana-Chakra

 

»... das Ajna-Chakra gilt, wörtlich übersetzt,

als Ort des Befehls, des Auftrags nämlich,

sich selbst zu ergründen und zu erkennen-

was gerade durch die Verknüpfung von wider-

streitenden Eigenschaften gelingen kann. Ajna

sitzt im Stirnbereich; die Übungen für dieses

Chakra stärken die Fähigkeit, sich zu konzentrieren

Und erfolgreich zu planen. Sie vermitteln dabei

zwischen der Entstehung von Ideen und dem richtigen

Ort und Zeitpunkt für ihre Umsetzung. Und, nicht

unwichtig: Sie sorgen für die entsprechende Zielstrebigkeit.«4

 

Wir lernen die Drei aber auch als Verbindung der Polarität oder von zwei Aspekten kennen:

These, Antithese und Synthese

Mutter, Vater und Kind

Denken, Fühlen und Wollen

Diese Begriffe passen sich auch logisch in die dreieckige Kugelanordnung ein.

So steht jeder Begriff mit den anderen in Verbindung.

 

Unter bildnerischen Gesichtspunkten steht die Drei für das konvexe Prinzip, ohne dieses keine geschlossene Form in der Welt möglich wäre. Die Drei ist der Grundimpuls, der die Formen, wie wir sie kennen, zusammenhält, ohne den sich unsere Welt bevor sie entstanden wäre, in alle Richtungen verstreut hätte.

Die Dreiheit ist in ihrer schließenden Grundgeste Urkraft der Materie, aber nicht Ureinheit selbst.

Diese Kraft wird unter anderem in der Gravitation sichtbar. Sie ist es, die das Trennende der Zwei überwindet, indem sie die Zwei wieder in den Kreis zurückführt.

 


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