Sieben

Sieben


Die siebte Dimension…

 

Sieben_01kl.jpg 7.1

Geometrische Entsprechung: Das regelmäßige Sechseck (das Hexagon)

Das Hexagon ist Teil der Raumstruktur d.

Die Sieben in Form des Sechsecks hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte in allen Kulturen dieser Erde auf mannigfaltige Art ausgedrückt. Wir finden sie in allen Religionen, in literarischer, bildnerischer, musischer, mystischer und natürlich auch ritueller Form vor.

In der Kugelgeometrie umschließen sechs Äußere exakt eine innere Siebte. So, wie die Drei zum ersten mal die Umschließung einer Fläche zulässt, so umfangen die sechs Äußeren eine siebte Innere so, dass sich alle benachbarten Kugeln berühren.

Prominentes Beispiel ist die, aus jüdischer Tradition stammende Schöpfungsgeschichte, in der die Welt von Gott in sechs Tagen erschaffen, und am siebten Tag vollendet wurde. Aber nicht ein Vollenden im Sinne von, letzte Handgriffe anlegen, sondern im Sinne von, durch Ruhe würdigen.6 Analog wurde dazu die Siebentagewoche gelebt. Sechs Tage der Arbeit und ein Tag der Ruhe, um sich mit dem (zentralen) Göttlichen zu verbinden. Dieses wird noch heute am jüdischen Sabbat, am Samstag gefeiert. Übertragen wir den Begriff der Ruhe auf die hier verwendete Kreissymmetrie, stellen uns diese entsprechend Abbildung 7.1 vor und versetzen diese in Rotation, so entsteht auf der Außenbahn eine bestimmte Geschwindigkeit. Je weiter wir uns nun der mittleren Kugel (Kreis) nähern, desto langsamer bewegt sich dieser Punkt im Raum. Begeben wir uns gedanklich nun sogar auf die innere Kugel, wird unserer Punkt noch langsamer. Allen Punkten gemeinsam ist, dass sie in der selben Zeit einen volle Umdrehung vollführen. Trotzdem nimmt die Geschwindigkeit immer weiter ab, je stärker wir uns dem Mittelpunkt nähern. Sie strebt gegen Null, ohne jedoch jemals Null zu erreichen. Man könnte also sagen, dass im unendlich Kleinen die größte Ruhe herrscht.

Durch die Christianisierung wurde der Feiertag einen Tag verschoben und auch in seiner Bedeutung umgewidmet. Dieses spiegelt sich auch in der Namensgebung wieder: Sonntag. Die Sonne bestrahlt aus der Mitte heraus alle anderen Wochentage gleichermaßen. Wir haben es hier, wie oben ausgeführt, mit einer „sechs-plus-eins-Ordnung“ zu tun. Diese Art der Ordnung tritt uns im Grunde bei allen ungeraden Zahlen größer drei entgegen. Bei der Sieben ist diese aber besonders rein ausgeformt, und somit ist sie der ideale Repräsentant für zentralsymmetrische Formen, ein in sich geschlossenes System.

Dieses zu überschreiten bedeutet, einen neuen Anfang zu machen. Unsere Tonleiter haben sieben Töne, und mit dem Achten wird der Erste wiederholt. Daher der Name: Oktave

Eines der ältesten Beispiele für die Wirksamkeit der Sieben in der Welt liefert uns die ca. 5000 Jahre alte indische Yogatradition. Sie hat dem Körper sieben Energiezentren, Chakras genannt, zugeordnet, wobei eines nicht entlang der Wirbelsäule lokalisiert wird, sondern auf der höchsten Stelle des menschlichen Hauptes sitzt. Es befinden sich also sechs im Körper und eines außerhalb, dieses wird dem „Absoluten“ zugeordnet und nimmt somit die schon benannte zentrale Sonderstellung ein.

Man geht heute davon aus, dass sich der physische Körper durch seine Zellerneuerung nach sieben Jahren vollständig ausgetauscht hat.

 

Wie unsensibel  wir heute für die qualitative Bedeutungen der Zahlen geworden sind, zeigt auch unser Umgang mit dem Spiel-Würfel. Dieser wird in seiner Form und Funktion meist als selbstverständlich wahrgenommen. Eben ein Kinderspiel. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der Würfel in dieser Form schon viele hundert Jahre alt ist. Wenn man bedenkt, dass die Zahlen so angeordnet sind, dass die sich gegenüberliegenden addiert immer sieben ergeben. Es wurde also auf diese Weise die Kugelnatur des Hexaeders unterstrichen, denn als platonischer Körper liegen sowohl seine Seiten, als auch seine Ecken auf Kugeloberflächen, die zentrisch zum Mittelpunkt des Hexaeders sind. Auf diesen Mittelpunkt weisen eben auch die Zahlen in ihrer spezifischen Anordnung hin.

Beim Würfeln verbindet sich also symbolisch persönlicher Impuls mit kosmischer Ordnung. Diese Ordnung wird quasi individuell umspielt. Bedenkt man weiter, dass diese Menschen aller Wahrscheinlichkeit nicht an Zufall glaubten, so nimmt dieses simple Spielzeug durchaus unheimliche Dimensionen an.

 

Das Sechseck findet sich in der Pflanzenwelt im Blütenaufbau der Narzisse, der Lilie, der Liebesblume (Agapanthus), der Sterngladiole und vieler anderer. Quarzkristalle, als ein Vertreter aus der Welt der Mineralien, bilden sechseckige Kristalle aus. Schneekristalle haben immer sechs Strahlen. Aus dem Tierreich sind zum Beispiel die Bienen zu nennen, die ihre Waben in  Sechsecken kunstvoll aufbauen.

Die Sieben steht also für Zentriertheit. Diese lässt sich allerdings noch um eine Dimension steigern, was uns direkt zur Dreizehn führt. (Abb. 13.1 und 13.2)

Siehe auch: Die Speisung der 5000 unter Abbildungen 13.1 und 13.2.

 

Sieben_02kl.jpg 7.2  Sieben_03kl.jpg 7.3

Geometrische Entsprechung: Das regelmäßige Fünfeck (das Pentagon) plus oben und unten eine Kugel

Diese Form ist nicht Teil der Raumstruktur d.

 


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