Vier

Vier

 

Die vierte Dimension…

 

Vier_01kl.jpg 4.1

Die Vier ist die erste Quadratzahl.

Geometrische Entsprechung: Das gleichschenklige Kreuz, das regelmäßige Viereck (das Quadrat)

Das Quadrat ist Teil der Raumstruktur d.

 

Die Vier ist in der Natur sehr deutlich und eindrücklich zum Beispiel in den vier Himmelsrichtungen, den vier Jahreszeiten oder den vier Lebensaltern (Kindheit, Jugend, Reife, Tod) abzulesen.

Betrachtet man diese Beispiele etwas genauer, so fällt auf, dass die Vier jeweils in zwei Paare aufgeteilt ist. So ist Sonnenauf- und -untergang ein Paar zu dem ihr Höchst- und Tiefststand gehört. Sommer und Winter bilden ein Paar, zu dem Frühling und Herbst gehören. Kindheit und Reife sind sehr prägnante Lebensabschnitte, wohingegen die Jugend und das Alter eher durch ihre Funktion als Verwandler auffallen. Überhaupt scheint es immer ein zentrales polares Paar zu geben, das durch zwei ergänzende Zustände ineinander, kreislaufartig überführt wird. Es heißt ja auch z.B. Übergangsjahreszeiten.

 

Stellen wir uns Vorgänge vor, die trigonal organisiert oder strukturiert sind.

Durch die Hinzufügung einer zentralen mittleren Kugel, werden alle drei Aspekte zusammengeführt, verschmolzen.

 

Vier_02kl.jpg 4.2

Geometrische Entsprechung: Das Tetraeder (platonischer Körper)

Das Tetraeder ist Teil der Raumstruktur d.

 

Zu den drei Raumdimensionen gesellt sich eine vierte Dimension, die Zeit.

Hiermit ist die Grundlage für die Welt, wie wir sie kennen, gelegt.

Analog dazu steht die Vier in fast allen Kulturen dieser Welt für „Erde“.

 

Ein anderes Beispiel liefert Rudolf Steiner, der das überlieferte Menschenbild: Körper, Seele und Geist aufbricht und dem Menschen drei „Leiber“: den physischen Leib, den Lebensleib und den Gefühlsleib (entsprechend Wollen, Denken und Fühlen) zuordnet. Diese „Leiber“ werden wiederum durch das Ich verbunden, wobei bei Steiner das Ich die drei voran genannten Seelenzustände als Bewusstseinsseele, Verstandesseele und Empfindungsseele in sich gleichsam als Struktur aufgenommen hat.

 

Beide Beispiele machen allerdings nur Sinn, wenn man eine senkrechte Achse, die ein Oben und Unten definiert, durch den Tetraeder mitdenkt. Dies ist aber nicht nur billig, sondern recht, denn wir haben grundlegend den Einfluss der Gravitation auf gerade diese Zahlendarstellung (als Kugel) vorausgesetzt.

(Sonst müsste auch jeder andere Begriff des Trigons die Mitte für die jeweils anderen sein.)

 

Trinitaet_01.jpg

4.2.a        Holzschnitt eines Stundenbuches, Paris 15245

 


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