Zehn

Zehn


Die zehnte Dimension...

Zehn_01kl.jpg 10.1

Geometrische Entsprechung: Das Dreieck (das Trigon)

Das Trigon ist Teil der Raumstruktur d.

Siehe unter: Abbildungen 3.2 und 6.1.

Eine durchaus beeindruckende Deutung der Zehn lieferten die Philosophen des alten Griechenlands, auch wenn sie möglicherweise mit der Erweiterung auf die 100 und 1000 über das Ziel hinaus geschossen sind und die Bedeutung der 13 in diesem Zusammenhang nicht berücksichtigt wurde:

» Die Wichtigkeit der Zehn war den Pythagoräern wohlbekannt; sie wurde als „allumfassende, allbegrenzende Mutter“ aufgefasst, war sie doch die Summe der ersten vier Zahlen  – 

1 + 2 + 3 + 4 = 10, und konnte geometrisch in der Form des gleichseitigen Dreiecks dargestellt werden. Für die Pythagoräer heißt das, dass aus dem Urgrund des Seins und der Polarität der Erscheinungen, der dreifachen Wirkung des Geistes und der Vierzahl der Materie (4 Elemente) die umfassende Zehn entsteht, in der nun auf einer höheren Ebene die Vielheit wieder zur Einheit wird: die Zehn ist die erste Stufe zu einer neuen Vielheit, die dann wiederum mit 100 zur nächsten Stufe führt. So sind Zehn und Eins mystisch das gleiche, wie auch 100 und 1000. Da die Zehn so die Einheit aus der Vielheit darstellt, hat Aristoteles zehn Kategorien anerkannt. Das ist die vollkommene Anzahl «8

 

Zehn_02kl.jpg 10.2

Geometrische Entsprechung: Das Tetraeder (Platonischer Körper)

Der Tetraeder ist Teil der Raumstruktur d.

Die Zehn in der Form des Tetraeders leitet eine Reihe ein, in der sich die Raumkörper aus den möglichen Trigons (Dreiecken) aufbauen (Abb. 6.1 und Abb. St.1, 2). Insofern integrieren sie auch deren Eigenschaften.

Es entsteht die Reihe: (1), 3, 10, 20, 35, 46, ...

Wenn wir die Reihe rückwärts, also von groß nach klein betrachten, fällt nur die Oberste Kugel als Repräsentant der Einheit aus der Reihe, denn sie ist kein Dreieck.

Es scheint so, als ob diese geometrische Analogie etwas mit dem christlichen Trinitätsgedanken zu tun hat. (Abb. 4.2)

Als ganzes Gebilde drücken alle Zahlen dieser Reihe in eben dieser Anordnung die spezifische Eigenschaften der 1+3 Ordnung (Abb. 4.2) des Tetraeders aus.

 

Zehn_03kl.jpg 10.3           Zehn_05kl.jpg 10.4

Geometrische Entsprechung: Keine

10.3 ist Teil der Raumstruktur d.

10.4 ist nicht Teil der Raumstruktur d, bildet aber im hyperbolischen Raum eine eigene, lückenlose Raumstruktur.

Je größer die Zahlen werden, desto stärker bietet sich auch eine Addition von kleineren Zahlen, beziehungsweise ihrer Raumstrukturen an. Dieses erscheint aber nur dann sinnvoll, wenn wir durch diese Betrachtung auch weitere Einblicke in deren qualitative Bedeutungen erlangen. Ein Hinweis hierfür ist zum Beispiel, wenn sich die einzelnen Summanden gemeinsam in die Raumstruktur d einfügen lassen.

Bei der Zehn kommen wir nicht umhin, sie als die Summe von 5 + 5 zu untersuchen, denn die zehn Finger scheinen doch die elementarste Rechengrundlage der Menschheit gewesen zu sein. So verwundert es auch nicht, dass wir heute mit dem Dezimalsystem arbeiten.

In einer Hand mit ihren fünf Fingern ist sowohl das Organisierende, Raumergreifende der 4 + 1 Ordnung (5.1), als auch das Geistige, Verbindende, sich auf das Unendliche Beziehende, der flächigen fünfer Ordnung (6.3 und 5.3) genial in einem Körperteil ausgeformt. Wir haben nun zwei dieser Hände und so ist uns die Möglichkeit gegeben, nicht nur Dinge zu berühren, anzufassen, zu greifen und in den Mund zu stecken, sondern die Dinge auch zu etwas Neuem zusammenzufügen, oder sie in neue Zusammenhänge zu stellen und so schöpferisch, konstruktiv in dieser polaren Welt tätig zu werden. Hände sind die Werkzeuge unseres Willens und verkörpern gleichzeitig den Bezug zum Unendlichen.

So wird auch verständlich, warum der Mensch seine Hände nicht nur zum Broterwerb, oder zum Überleben benutzt, sondern auch so „eigenartige“ Dinge wie Musik, Skulpturen, oder Bilder herstellt. Er dokumentiert mit seinem künstlerischem Ausdruck sein Verhältnis zum Unendlichen und dies vollzieht er eben nicht mit den Füßen, sondern mit seinen zwei Händen mit ihren jeweils fünf Fingern, die in ihrer flächigen Ausformung eben den Einfluss des Pentagramms und seiner inneren Gesetze wiederspiegeln.

 

 


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